Verputzen
ACHTUNG: Übergang zwischen Mauerwerk/Wärmedämmung und der Vormontageeinheit unbedingt mit Gewebe versehen, um Risse aufgrund des Materialwechsels zum angrenzenden Mauerwerk zu vermeiden. Zusätzlich zum Gewebe ist eine Haftputz-Spachtelung aufzutragen. Grundsätzlich liegen die Ausführung und Qualität der Putzarbeiten in der Verantwortung des ausführenden Putzunternehmers. Diese muss dem aktuellen Stand und den anerkannten Regeln der Technik entsprechen.
- Montagehülse generell mit einer Haftbrücke und Armierungsgewebe einputzen.
- Auf ausreichende Putzstärke nach den geltenden Regeln der Technik achten:
außen min. 20 mm, innen min. 15 mm. - Der Anputzrahmen darf nicht über die fertig verputzte Wand überstehen
(ideal = bündig mit der Wand). - Putzschutz im Anputzrahmen belassen, um Verschmutzungen im Innenbereich der Montagehülse zu vermeiden.
- Eckschienen innen und außen setzen. Beim Setzen der Eckschienen unbedingt auf die Höhe der Anputzrahmen achten. Anputzrahmen und Schiene müssen fluchten.
- Darauf achten, dass beim Entfernen des Putzschutzes der Putz nicht ausbricht.
- Maße der Innen- und Außenabdeckungen beachten. Kleinere Unebenheiten mit Acryl schließen.
- Beim Verputzen kein Klebeband zwischen Anputzrahmen und Putz verwenden, da dieses eine Trennung von Putz zum Putzrahmen verursacht. Beim Entfernen des Putzschutzes besteht die Gefahr, dass Putz ungewollt ausbricht.